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 Come taste my pain
Reviews

Abandoned EP

VIRUS! (01.08.2006)

Legends Magazine (02.02.2006)

Musiq (in Norwegian) (01.02.2006)

Vampire Magazine (28.01.2006)

Grave Concerns (25.01.2006)

Goth Metal World (17.01.2006)

Scream Magazine (in Norwegian) (01.12.2005)

Beat the Blizzard (17.11.2005)

Mick Mercer (16.11.2005)

Chain D.L.K. (25.10.2005)

The Only Salvation

Industrialized Metal (19.06.2008)

Jærbladet (18.06.2008)

Alternative Magazine (UK) (17.06.2008)

Terrorverlag (German) (05.06.2008)

Whiskey Soda (German) (19.05.2008)

Sonic Seducer (German) (01.05.2008)

EMP Magazine (23.04.2008)

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Whiskey Soda (German)

Von der Westküste Norwegens, genauer gesagt aus Stavanger, stammt die Formation ARTIFACT. Seit dem Gründungsjahr 2002 werden Einflüsse aus der Ecke TYPE O NEGATIVE, MOONSPELL und ROB ZOMBIE, mit weiterer Inspiration durch MINISTRY, DEPECHE MODE bis hin zu NINE INCH NAILS zu einem ganz eigenen Sound kombiniert. Nachdem man im Mai 2005 begonnen hatte, erste Liveauftritte zu absolvieren, folgte noch im September des gleichen Jahres die „Abandoned E.P.“. Seitdem hat die Band sogar schon als Support von THEATRE OF TRAGEDY agiert.

Nun liegt also das offizielle Debut „The Only Salvation“ vor. Der gleichbetitelte Opener zeigt bereits eindrucksvoll die Marschrichtung der CD: Harter, melodischer, teils düsterer und flotter Rock. Positiv fällt auf, dass hier mit einer Kombination von normalem (à la HIM) und verzerrtem Grunz-Gesang gearbeitet wird. Gerade diese Mischung ist interessant. Die Songs „New Messiah“ und „Dead Eyes“ beweisen, dass das sehr ausgeklügelte Songwriting weiter durchgehalten wird. Ein richtiges Highlight ist für mich „Revolution“, das mit seinen knallenden Gitarrenriffs richtig schön nach vorne prescht. „Scapegoated & Demonized“ nimmt etwas die Rolle einer „Ballade“ ein, da er im Verhältnis zum Rest doch etwas ruhiger und getragener daherkommt. „The Machine“ hat einen coolen Synthi-Zwischenpart zwischen dem Gitarren-Gewitter – auch cool. Beim Schluss-Song drehen die Norweger ebenfalls noch einmal richtig auf.

Das Debüt von ARTIFACT ist als gelungen zu bezeichnen. Sauber produzierte Songs, gutes Songwriting und ausdrucksstarke Vocals. Es bleibt ein guter Eindruck. Aufgrund der starken Konkurrenz in diesem Genre könnte es aber dennoch schwierig werden, aus der Masse hervorzustechen. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.

Reviewer: Raivotar

Link to original article: http://www.whiskey-soda.de/review.php?id=19961

Rating: 2+/6



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